Angelika Döhler
Tierheilpraktikerin
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90513 Zirndorf

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 Tierheilpraxis  Angelika Döhler
Tierheilpraktikerin

Akupunktur

Definition

Der Begriff Akupunktur leitet sich von den lateinischen Begriffen Acus (= die Nadel) und pungere (= stechen) ab. Die Akupunktur verwendet dabei physikalische Reize durch Nadel oder Laser an genau definierten Hautarealen und den darunter liegenden Gewebeschichten

Das Ziel der Akupunktur ist die Unterstützung der Selbstheilungskräfte des Patienten über die Einflussnahme auf die Energiekreisläufe im Körper.

Die Akupunkturpunkte sind entlang der oberflächlichen Energieleitbahnen des Körpers, den Meridianen angeordnet. Diese wiederum sind verbunden mit den tiefen Leitbahnen, so dass ein Netzwerk entsteht, das den ganzen Körper durchzieht und bewirkt, dass der Reiz an einem Akupunkturpunkt auf vielfältige Weise weitergeleitet wird und so z. B. auch auf die inneren Organe wirken kann.

Einsatzbereich

Die Akupunktur verbessert die Durchblutung, lindert Muskelkrämpfe, stimuliert die Nerven und das Immunsystem und bewirkt die Freisetzung zahlreicher Neurotransmitter und Neuro-
hormone, z. B. Endorphine, die schmerzlindernd wirken.

Akupunktur wird vor allem bei  Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Nervensys-
tems sowie bei Haut- und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Aber auch viele andere Erkrankungen reagieren gut auf Akupunktur.

Praktische Anwendung

Die Akupunktur wird traditionell mit Stahlnadeln durchgeführt, die es in unterschiedlicher Länge und Dicke gibt. Bei empfindlichen Patienten oder wenn sehr schmerzhafte Punkte behandelt werden sollen, greift man auf die Laserakupunktur zurück. Bei bestimmten Krankheitsbildern kann eine Nadel durch das Abbrennen von aufgestecktem Beifußkraut erwärmt werden (Moxibustion). Neben der Körperakupunktur hat in letzter Zeit auch die Ohrakupunktur bei der Behandlung von Tieren an Bedeutung gewonnen.

Nach einer gründlichen Untersuchung werden Ihrem Tier während einer Akupunkturbehand-
lung eine oder mehrere Nadeln in therapeutisch relevante Punkte gesetzt. Dort werden sie durchschnittlich 20 Minuten belassen. Dabei entspannen sich die Tiere und schlafen oft sogar während der Behandlung ein.

Am Tage der Behandlung sollte man dem Tier möglichst keine Hochleistungen abverlangen, da der Körper mit der Verarbeitung der der gesetzten Reize beschäftigt ist und es dadurch zu einer leichten Abgeschlagenheit kommen kann.

Anzahl und Abstand der Behandlungen richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Da Tiere im allgemeinen schneller auf Akupunktur reagieren als Menschen, ist eine positive Reaktion häufig bereits nach 4 - 6 Behandlungen zu beobachten, manchmal auch schon früher. Chronische Erkrankungen erfordern oft eine längere Behandlungsdauer.

 

 

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